Da haben wir es mal wieder:

Die skandinavischen Länder machen es uns vor: Allein Norwegen brauchte nur wenige Jahre, um fast alle 500 börsennotierten Unternehmen dazu zu bringen, rund 40 Prozent der Aufsichtsratssessel mit Frauen zu besetzen.

Davon können wir hier nur träumen! In Deutschland das zeigt der aktuelle Führungskräfte-Monitor des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), herrscht ein gewisser Stillstand bei dem Thema mehr Frauen in die Aufsichtsratssessel.

Nach wie vor gilt: Je höher die Hierarchieebene, desto seltener sind Frauen dort zu finden. Was die Top-100-Unternehmen angeht, so bewegt sich der Anteil der Frauen in den Vorständen noch immer um die Marke von Ein-Prozent. Ein daraus resultierendes Nachdenken über eine gesetzlich vorgeschriebene Frauenquote stieß bei deutschen Konzernen auf Ablehnung und heftige Kritik.

Doch ungeachtet all dieser Diskussionen gibt es auch in Deutschland Unternehmen, die es gerne sehen, wenn Frauen, und zwar auch die mit Familie, in Führungspositionen aufsteigen. Und sie haben gute Gründe. Es ist nachgewiesen, dass es geschlechtsspezifische Fähigkeiten gibt“, bestätigt Andrea Schauer, Geschäftsführerin des Spielwarenherstellers Playmobil. „Diese sich auch an der Unternehmensspitze zu Nutze zu machen, kann nur von Vorteil sein.

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