Archiv für die Kategorie ‘Acoaching’

Der neue Mitarbeiter kommt….was nun?

Sonntag, 14. Februar 2010

Auch in schwierigen wirtschaftlichen Zeiten ist es realistisch, daß wir neue Mitarbeiter begrüßen können. Dabei sollte die Führungskraft bestimmte Dinge im Auge behalten, um den “Einstieg” für den der/die kommt,besser zu gestalten. Nichts ist schwieriger, als neu in eine Gruppe zu kommen (altersunabhängig … erinnern Sie sich einfach an Ihre Schulzeit).

Was also ratsam?

Führen Sie am ersten Tag ein Orientierungsgespräch mit dem/der neuen MitarbeiterIn. Dabei sollten Sie in die Firmenphilosophie einführen;

den Aufgaben- und Verantwortungsbereich detailliert zu beschreiben, und Ihre Erwartungshaltungen eindeutig benennen;

gemeinsam die Einführungswoche besprechen (Aufgaben zuteilen) und den ersten Feedback-Termin vereinbaren;

die ersten wichtigen Kontakte herstellen, idealerweise zu einer kleine Besprechungsrunde einladen, wo alle aus der Orga-Einheit die Gelegenheit haben, sich nochmal vorzustellen und “der Neue” ebenfalls. Wichtig ist, Offenheit herzustellen, um so von Beginn an eine Vertauensgrundlage zu schaffen;

idealerweise sollte dem/der Neuen ein Mentor zur Seite gestellt werden.

Leider zeigt die Realität, daß zuwenig Zeit für diese Einführung bleibt bzw. sich diese Zeit so gut wie selten genommen wird. So ist die erste Zeit oft ein “durchwurschteln”, was für keine Seite effizient oder effektiv ist.

Investieren  Sie sich für einander mehr Zeit, diese Zeit bekommen Sie doppelt zurück.

Blick nach vorne

Montag, 14. Dezember 2009

“Wenn ich immer nur auf die Zahlen gucke, dann gefährde ich unter Umständen meine Zukunft…..”..eine weise Einsicht einer Führungskraft während einer Coachingsitzung.

Wichtig ist, den Gesamtüberblick zu wahren, aber auch, sich gemeinsam mit den Mitarbeitern Ziele zu setzen. Ich fragte letztens eine Führungskraft, wie denn die Ziele für das kommende Jahr lauten und löste damit Irritation aus.

Ziele sind nicht in Zahlen allein zu gießen, sondern es gibt auch sogenannte weiche Ziele, die nicht zu unterschätzen sind, weil es sich hier um Motivation, Umgang miteinander, Optimierung von Abläufen handelt.

Nutzen Sie die Zeit des Nachdenkens auch, sich Gedanken um Ihre Ziele und die Ziele Ihrer Abteilung zu machen. Schreiben Sie diese Ziele auf, anschließend bewerten Sie diese und bekommen so eine gute Vorlage der Prioritäten. Alles nichts neues, werden Sie denken: aber warum halten sich so wenige daran….??

Haltungen

Mittwoch, 02. Dezember 2009

Gestern in einem Geschäft eine interessante Begegnung: Tochter, nach eigenen Aussagen 6 Jahre alt und Mutter (Alter unbekannt ). Beide sahen wir unterschiedliche Zwillinge aus, ein großes und ein kleines Mädel. Die Mutter suchte etwas zum Anziehen, was mindestens so cool sein sollte, wie das, was die Tochter angezogen hatte. Naja, es scheint wohl doch zu stimmen: kleine Mädels wollen schnell groß werden und große Mädels wollen nicht altersgerecht werden.

Das war auch letztens das Thema bei einem Coaching: nicht das altersgerechte Verhalten (was auch immer das ist) sondern: welche Rolle soll ich spielen oder einnehmen?

Es ging hier um die Klärung der Rolle als Storemangerin.Welche Rolle sollte sie einnehmen. Sollte sie eine Rolle spielen oder eine Haltung einnehmen. Eine Haltung einnehmen gegenüber ihren Mitarbeiterinnen, gegenüber ihren Kundinnen oder die Rolle spielen, immer positiv drauf zu sein, alles cool zu finden, sich den Gegebenheiten anpassen, um so vermeintlich kundenfreundlich zu sein? Oder soll sie die Haltung einnehmen, die Kunden ernst nimmt, sie wertschätzt aber ihnen auch mal ein “nein” entgegen hält.

Das ist nicht nur das Thema einer Storemanagerin, sondern unser aller Thema: Haltung oder Rolle? Oder wie fülle ich meine Rolle mit einer Haltung aus?

Immerhin gerade in der vorweihnachtlichen Zeit mal wieder eine Frage zum Nachdenken. Müssen wir ständig re-agieren, indem wir uns so verHALTEN wie andere es von uns erwarten oder sollen wir agieren (immerhin hat agieren etwas mit Selbstverantwortung zu tun). Muß ich alles, was von mir erwartet wird, in der Adventzeit mitmachen (Reaktion)? Weihnachtsmärkte gut finden, Glühwein mögen, Einkaufsräusche mitmachen? Klar, keine neuen Überlegungen, nur: irgendwie findet jedes Jahr wieder das gleiche statt. Keiner will bei den Konsumschlachten dabei gewesen sein, alle gehen cool mit Weihnachten um – ein Verwirrnis zwischen den Überlegungen; welche Rolle soll ich da einnehmen – oder welche Haltung.

Und wieder grüßt der Schweinehund…..

Donnerstag, 30. Juli 2009

SchweinhundeSelbstmotivation – ein Schlüssel, um sich in schwierigen Zeiten zu strukturieren mit dem Ergebnis, sich dann auch motiviert zu haben.

Hier ein paar Anregungen:

Planen Sie stets schriftlich – also per Stift und Block oder elektronisch , ja nachdem, was gerade vorhanden ist.
Das entlastet unser Gehirn, läßt uns auch überprüfen, wieweit wir gekommen sind. In dieser Planung sollen Details bzw. Schritte schriftlich festgehalten werden. Unser Hirn trixt uns gerne mal aus…entweder hilft es bei der Verdrängung oder aber durch negative Gedanken werden positive Schritte kaputt gedacht.

Setzen Sie Prioritäten.

Nur wenn Sie sich darüber im klaren werden, wie die Schrittfolge sein soll, werden Sie Erfolg haben.

Teilen Sie Ihre Ziele in kleine Schritte auf.

Das ist so, als wenn Sie sich frisches Brot kaufen. Nur weil es so lecker duftet, vielleicht noch warm ist, essen Sie es nicht in einem auf, sondern schneiden sich Scheiben ab (würden Sie in einem Stück essen, dann dürfte es Ihnen ziemlich schlecht werden).

Legen Sie Ihr Vorgehen detalliert fest.

Um Ihre Ziele zu erreichen, müssen Sie handeln, denn kein Ziel verwirklicht sich von selbst (leider…und da ist der innere Schweinehund wieder beleidigt). Da können die Fragen “wen” oder “was” benötige ich zur Erreichung meines Ziels sehr wichtig sein.

Setzen Sie Ihre Ziele um!!

Gerade die Verschriftlichung hilft, sich diszipliniert um die Umsetzung zu kümmern. Was nützen die tollsten Ziele, wenn vielleicht täglich neue hinzu kommen,  diese aber nicht umgesetzt werden? Das liegt dann an Ihnen (Ihrem Schweinehund), nicht an den anderen und schon gar nicht an den Umständen!

Wenn dann der Erfolg eingetroffen ist, weil Sie Ihr Ziel erfolgreich umgesetzt haben dann:

Freuen Sie sich über Ihren Erfolg und feiern Sie Ihren Erfolg!

Pareto – was ist das denn?

Donnerstag, 09. Juli 2009

Also, es handelt sich hier nicht um ein modisches Bekleidungsstück, sondern um einen sehr altmodischen Mann. Ich habe ihn leider nicht kennengelernt, denn sonst hätte ich die Gelegenheit genutzt, mich für seine geniale Idee zu bedanken.

Deshalb weiß ich nicht: war dieser Mann attraktiv, interessant oder gar langweilig? Eines weiß ich: irgendwie war er genial und seit ca.100 Jahren weilt er nicht mehr unter uns.Also: wer ist denn dieser Herr Pareto?

Er hat das sogenannte 80/20Gesetz entwickelt.Ein Ökonom, der immerhin schon damals wußte, daß der Wohlstand einer Gesellschaft extrem ungleich verteilt ist. 80% des Reichtums und Einkommens sind im Besitz von 20% der Bevölkerung. Dieses mathematische Gesetz (Paretoprinzip) läßt sich auch tatächlich auf alles mögliche in unserem Leben übertragen:

80% der Ergebnisse, die erzielt werden, resultieren aus 20%des gesamten Aufwandes, der (auch zeitlich) geleistet wurde;

80% der Unternehmensgewinne werden mit 20% der Produkte erwirtschaftet (jetzt in der Krise endlich nachvollziehbar und verstanden!!!);

80% der Aktiengewinne werden von 20% der Anleger gemacht (wer hätte das gedacht, daß diese Erkenntniss schon soooo alt ist);

Ja, aber genau dieses Prinzip läßt sich auf unser Zeitmanagement, unseren Arbeitsaufwand usw. umsetzen.

Was will uns das Gesetz damit sagen?  Mangel an Zeit ist im Grunde Mangel an Prioriätensetzung – und keine Zeit zu haben, ist leider noch immer chic!!

Klima (wandel)?

Freitag, 27. März 2009

Eine  Zwischenerkenntnis in dieser Wirschaftskrise: Zahlen sind nicht allein selig machend.

Zahlen sind ernst zu nehmen, hinter den Zahlen jedoch stecken Sie und ich -Menschen!Und diese Menschen wurden häufig in den Planvorgaben übersehen, nicht ernst genommen. Sogenannte weiche Faktoren (das hat wohl einige Manager an “Weichei”erinnert??) werden zunehmend als wichtig erachtet.

Also: Mitarbeiterführung , Kommunikation, Betriebsklima (nicht der  Geschäfts-Klima-Index ist allein entscheidend) beginnen wieder schüchtern in den Vordergrund zu treten.

Dabei ist nicht neu:

Offenheit fördert Vertrauen;

gleiche Augenhöhe in Gesprächen suchen; Zuhören;

Feedback und Kritik nicht  abwertend kommunizieren (Ich-Botschaft);

Mehr Lob!! Loben ist ein Motivator.Loben ist nicht joviales Schulterklopfen, sondern die Arbeit des anderen ernst zunehmen; loben macht zufrieden (den Geber und den Nehmer – gilt für Frauen und Männer);

miteinander und nicht übereinander reden.

(Liste kann durchaus vervollständigt werden).

Die Maxime lautet: Ohne Klima kein Kontakt, ohne Kontakt kein Kontrakt.

Denn: Angst fressen Seele auf, nicht besonders gut in diesen Zeiten.

Ich denke, also bin ich…..

Dienstag, 24. Februar 2009

Achte auf Deine Gedanken, denn Deine Gedanken werden Worte.

Achte auf Deine Worte, denn Deine Worte werden Werte.

Achte auf Deine Werte, denn Deine Werte bestimmen Dein Handeln.

Achte auf Dein Handeln, denn Dein Handeln bestimmt Deine Gewohnheiten.

Achte auf Deine Gewohnheiten, denn Deine Gewohnheiten bestimmen Deine Bilder.

Achte auf Deine Bilder, denn Deine Bilder bestimmen Deinen Charakter.

Achte auf Deinen Charakter, denn Dein Charakter bestimmt Dein Schicksal.

In uns haben wir immer einen Macher und einen Zweifler oder Kritiker. Nur was machen diese beiden mit uns und in uns?

Beispielsweise möchte ich ein Buch schreiben. Der Macher in mir hat tolle Ideen aber irgend etwas hindert ihn daran, loszulegen. Und jetzt kommt der Zweifler bzw. Kritiker groß raus. Diese Stimme in mir macht mir klar, dass mein Vorhaben unsinnig ist, dass schon viele Leute vor mir Bücher geschrieben haben und sowieso niemand auf mein Buch wartet. Und schon gebe ich diesem Zweifler das Gewicht, mich auszubremsen und ziemlich wahrscheinlich von dem Buchprojekt absehen „aus vernünftigen“ Gründen.

Der Macher ist sehr kreativ, formuliert neue Ideen und Gedanken aber lässt sich immer wieder von dem Zweifler klein machen, der auf seine Art ebenfalls kreativ ist – allerdings im negativen Sinne.

Genau diesen inneren Dialog gilt es zu durchschauen und zu unterbrechen! Haben wir den Mut und handeln wie Macher und nicht wie Zweifler.

Dienstag, 17. Februar 2009

wasser

Krisenzeiten sind auch Zeiten des Umbruchs und der Veränderungen sowohl im persönlichen als auch im geschäftlichen Umfeld. Wie wichtig ist es dann für jeden Einzelnen sich zu besinnen, wo die Stärken liegen.

Aber wie wichtig auch, sich daran zu erinnern, dass andere krisenhafte Zeiten  – im Rückblick betrachtet, meistens positiv gelöst wurden.

Also was waren denn in diesen Zeiten die herausragenden persönlichen Fähigkeiten, um wieder den Blick nach vorne richten zu können.

Das meint, sich  wieder seiner Ressourcen zu erinnern, die manchmal im Alltag vergraben sind.

Darum gilt es, Klarheit für sich und das persönliche und geschäftliche Umfeld zu bekommen. Verschaffen Sie sich einen Überblick! Notwendig ist, die eigene Handlungsfähigkeit zu behalten, sich nicht von schlechten Nachrichten einschüchtern zu lassen.

Wie heißt es doch „Angst fressen Seele auf“.

Krisenzeiten und Zeiten des Umbruchs können auch Chancen in sich wahren, nämlich „will ich so weiter machen“, „was kann ich verändern“, „welche neuen Möglichkeiten bieten sich mir“.

Solange wir uns im Alltagstrott einigermaßen wohl fühlen, werden wir eher weniger solche Fragen stellen. Zumal der Mensch ein Gewohnheitstier ist und ungern freiwillig Veränderungen vornimmt.

Nutzen wir diese unsicheren Zeiten für Veränderungen. Yes we ca……

Yes we can…..

Donnerstag, 29. Januar 2009

Manchmal braucht es Zeiten der Ruhe und des Rückzugs, um dann erneut wieder die Dinge aufzugreifen, die etwas in den Hintergrund getreten sind.

Nach wie vor beschäftige ich mich in diesem Jahr mitz Kommunikation und allem, was sich darum dreht, darum rankt, damit verhält.

Was mir in diesem Jahr wichtig ist, der Austausch mit anderen Menschen aber auch die Akzeptanz für andere und auch Andersdenkende (Rechtsradikale ausgeschlossen):

Menschen, mit denen Du Wissen austauschst sind nicht unbedingt auch die,

mit deren Prinzipien Du übereinstimmst.

Menschen, mit deren Prinzipien Du übereinstimmst, sind nicht unbedingt die, mit denen Du

gemeinsame Ziele aufstellst

Menschen, mit denen Du gemeinsame Ziele aufstellst sind nicht unbedingt auch die, denen Du all Deine Gedanken mitteilst. (Konfuzius).

Schwierige Zeiten

Sonntag, 12. Oktober 2008

In diesen Zeiten machen sich viele Menschen zu recht Sorgen, wie wird es wirtschaftlich und somit auch persönlich weiter gehen.

Da ist mir etwas sehr nettes in die Hände gefallen, geschrieben von einem Japaner:

Du kannst nicht verhindern, daß die Vögel der Besorgnis über Deinen Kopf fliegen. Du kannst verhindern, daß sie sich in Deinem Kopf ein Nest bauen.

In einer persönlichen Krise haben mir diese Worte sehr geholfen und ich habe gelernt darauf zu achten, daß nichts und niemand ein Nest in meinem Kopf baut.