Archiv für die Kategorie ‘Acoaching’

Ich denke, also bin ich…..

Dienstag, 24. Februar 2009

Achte auf Deine Gedanken, denn Deine Gedanken werden Worte.

Achte auf Deine Worte, denn Deine Worte werden Werte.

Achte auf Deine Werte, denn Deine Werte bestimmen Dein Handeln.

Achte auf Dein Handeln, denn Dein Handeln bestimmt Deine Gewohnheiten.

Achte auf Deine Gewohnheiten, denn Deine Gewohnheiten bestimmen Deine Bilder.

Achte auf Deine Bilder, denn Deine Bilder bestimmen Deinen Charakter.

Achte auf Deinen Charakter, denn Dein Charakter bestimmt Dein Schicksal.

In uns haben wir immer einen Macher und einen Zweifler oder Kritiker. Nur was machen diese beiden mit uns und in uns?

Beispielsweise möchte ich ein Buch schreiben. Der Macher in mir hat tolle Ideen aber irgend etwas hindert ihn daran, loszulegen. Und jetzt kommt der Zweifler bzw. Kritiker groß raus. Diese Stimme in mir macht mir klar, dass mein Vorhaben unsinnig ist, dass schon viele Leute vor mir Bücher geschrieben haben und sowieso niemand auf mein Buch wartet. Und schon gebe ich diesem Zweifler das Gewicht, mich auszubremsen und ziemlich wahrscheinlich von dem Buchprojekt absehen „aus vernünftigen“ Gründen.

Der Macher ist sehr kreativ, formuliert neue Ideen und Gedanken aber lässt sich immer wieder von dem Zweifler klein machen, der auf seine Art ebenfalls kreativ ist – allerdings im negativen Sinne.

Genau diesen inneren Dialog gilt es zu durchschauen und zu unterbrechen! Haben wir den Mut und handeln wie Macher und nicht wie Zweifler.

Dienstag, 17. Februar 2009

wasser

Krisenzeiten sind auch Zeiten des Umbruchs und der Veränderungen sowohl im persönlichen als auch im geschäftlichen Umfeld. Wie wichtig ist es dann für jeden Einzelnen sich zu besinnen, wo die Stärken liegen.

Aber wie wichtig auch, sich daran zu erinnern, dass andere krisenhafte Zeiten  – im Rückblick betrachtet, meistens positiv gelöst wurden.

Also was waren denn in diesen Zeiten die herausragenden persönlichen Fähigkeiten, um wieder den Blick nach vorne richten zu können.

Das meint, sich  wieder seiner Ressourcen zu erinnern, die manchmal im Alltag vergraben sind.

Darum gilt es, Klarheit für sich und das persönliche und geschäftliche Umfeld zu bekommen. Verschaffen Sie sich einen Überblick! Notwendig ist, die eigene Handlungsfähigkeit zu behalten, sich nicht von schlechten Nachrichten einschüchtern zu lassen.

Wie heißt es doch „Angst fressen Seele auf“.

Krisenzeiten und Zeiten des Umbruchs können auch Chancen in sich wahren, nämlich „will ich so weiter machen“, „was kann ich verändern“, „welche neuen Möglichkeiten bieten sich mir“.

Solange wir uns im Alltagstrott einigermaßen wohl fühlen, werden wir eher weniger solche Fragen stellen. Zumal der Mensch ein Gewohnheitstier ist und ungern freiwillig Veränderungen vornimmt.

Nutzen wir diese unsicheren Zeiten für Veränderungen. Yes we ca……

Yes we can…..

Donnerstag, 29. Januar 2009

Manchmal braucht es Zeiten der Ruhe und des Rückzugs, um dann erneut wieder die Dinge aufzugreifen, die etwas in den Hintergrund getreten sind.

Nach wie vor beschäftige ich mich in diesem Jahr mitz Kommunikation und allem, was sich darum dreht, darum rankt, damit verhält.

Was mir in diesem Jahr wichtig ist, der Austausch mit anderen Menschen aber auch die Akzeptanz für andere und auch Andersdenkende (Rechtsradikale ausgeschlossen):

Menschen, mit denen Du Wissen austauschst sind nicht unbedingt auch die,

mit deren Prinzipien Du übereinstimmst.

Menschen, mit deren Prinzipien Du übereinstimmst, sind nicht unbedingt die, mit denen Du

gemeinsame Ziele aufstellst

Menschen, mit denen Du gemeinsame Ziele aufstellst sind nicht unbedingt auch die, denen Du all Deine Gedanken mitteilst. (Konfuzius).

Schwierige Zeiten

Sonntag, 12. Oktober 2008

In diesen Zeiten machen sich viele Menschen zu recht Sorgen, wie wird es wirtschaftlich und somit auch persönlich weiter gehen.

Da ist mir etwas sehr nettes in die Hände gefallen, geschrieben von einem Japaner:

Du kannst nicht verhindern, daß die Vögel der Besorgnis über Deinen Kopf fliegen. Du kannst verhindern, daß sie sich in Deinem Kopf ein Nest bauen.

In einer persönlichen Krise haben mir diese Worte sehr geholfen und ich habe gelernt darauf zu achten, daß nichts und niemand ein Nest in meinem Kopf baut.

Gedanken zur Mitarbeiterführung

Dienstag, 12. August 2008

Menschen, mit denen Du Wissen austauschst, sind nicht unbedingt auch die, mit deren Prinzipien Du übereinstimmst.

Menschen, mit deren Prinzipien Du übereinstimmst, sind nicht unbedingt auch die, mit denen Du gemeinsame Ziele aufstellst.

Menschen, mit denen Du gemeinsame Ziele aufstellst, sind nicht unbedingt auch die, denen Du all Deine Gedanken mitteilst.” Konfuzius

Sonntag, 03. August 2008

hier und jetzt

Wie ist das eigentlich mit dem Hier und Jetzt?

Im Alltag bei unterschiedlichen Coaching-Sitzungen habe ich zunehmend die Beobachtung gemacht, dass viele Menschen – unabhängig vom Alter – sich hauptsächlich gedanklich in der Vergangenheit aufhalten.

Wie ist das gemeint? Gerade bei Veränderungen zum Beispiel innerhalb von Organisationen oder auch persönlichen Rahmenbedingungen klammern sich Menschen gerne an die Vergangenheit und haben unzählige Argumente, warum diese gut war. Sie nutzen die gesamte Energie dafür, diese Vergangenheit auszuschmücken. Nach meinen Beobachtungen und Erfahrungen bindet diese fehlgeleitete Aktivität so die eigenen Energie. Es ist keine Kraft mehr vorhanden für das hier und heute.

Das gestern wird nicht abgeschlossen (z.B. mit Trauerarbeit, mit einem Abschiedsfest) sondern es wird versucht mit den Strategien und Vorstellungen von gestern das heute anzupacken und zu managen. Leider lebt die Politik uns genau diese Verhalten vor: mit den Instrumentarien von gestern das heute zu organisieren funktioniert nicht!!

Eben weil diese Strategie nicht erfolgreich ist, wird dann gerne die Flucht in das (ungewisse) Morgen angetreten oder aber gesagt, dass heute klappt nicht.

Dabei zeigt uns das Leben: so wie ich heute meine Felder bestelle, wird morgen meine Ernte ausfallen. Auch mit dem Mut, neue Strategien auszuprobieren!

Nutzen Sie die Energien im heute, freuen Sie sich über die Momente, die Sie jetzt erleben, nehmen Sie diese bewusst wahr. Durch diese andere Art des Umganges mit sich wirken Sie auf andere positiv und kraftvoll und Sie werden schnell bemerken, dass auch die Fragen die anstehen, besser gelöst werden können, weil Sie Ihren Energiestrom zu nutzen wissen. Vor allem haben Sie Lust und Freude, sich auf neues zum Beispiel etwas anderes auszuprobieren oder zu erlernen, einzulassen

Hier und Heute Teil II

Sonntag, 03. August 2008

Durch das Nachdenken über das Thema „Hier und Heute“ sind mir noch weitere Überlegungen gekommen, nämlich, dass viele Menschen ihr Leben oder ihr Handeln mit den Ideen von gestern gestalten.

Vielleicht ist das auch ein Grund, warum innovative Ideen nicht sonderlich ernsthaft gefragt sind, denn innovative Ideen können auch Ängste erzeugen. Warum? Weil wir das gewohnte verlassen (müssen), Wir können dieses Verhalten tagtäglich im Handeln der Politik erleben. Auch hier wird mit den Instrumentatrien von gestern versucht das Morgen zu gestalten.

Innovative Ideen brauchen Mut, Neugierde und die Stärke, sich auf etwas neues einzulassen. Eine Klientin von mir macht jetzt einen Schnitt in ihrem Leben: sie wechselt den Wohnort nach vielen Jahren, sie lässt sich auf vieles ein, von dem sie nicht die Sicherheit hat, dass nun alles gut wird. Aber was kann sie tun dass alles gut wird? Im Jetzt nachhaltige Strategien entwickeln und so auf das Morgen vorbereiten, um das Morgen selbstverantwortlich gestalten.

Die Zukunft kann nicht vorausgesagt werden (egal wie esoterische Kreise das bestreiten). Zukunft ist ein gewisses Risiko, wie aber das gesamte Leben. Um so mehr wir bereit sind, nachhaltig im Hier und Jetzt zu Handeln, umso eher können wir damit das kommende beeinflussen, nicht voraussagen!!

„Es ist nicht wenig Zeit, die wir haben. Es ist viel Zeit, die wir nicht nutzen“ (Autor mir nicht bekannt).

Perspektiven

Sonntag, 13. Juli 2008

Wie ist das eigentlich mit dem Hier und Jetzt?

Im Alltag bei unterschiedlichen Coaching-Sitzungen habe ich zunehmend die Beobachtung gemacht, dass viele Menschen – unabhängig vom Alter – sich hauptsächlich gedanklich in der Vergangenheit aufhalten.

Wie ist das gemeint? Gerade bei Veränderungen zum Beispiel innerhalb von Organisationen oder auch persönlichen Rahmenbedingungen klammern sich Menschen gerne an die Vergangenheit und haben unzählige Argumente, warum diese gut war. Sie nutzen die gesamte Energie dafür, diese Vergangenheit auszuschmücken. Nach meinen Beobachtungen und Erfahrungen bindet diese fehlgeleitete Aktivität so die eigenen Energie. Es ist keine Kraft mehr vorhanden für das hier und heute.

Das gestern wird nicht abgeschlossen (z.B. mit Trauerarbeit, mit einem Abschiedsfest) sondern es wird versucht mit den Strategien und Vorstellungen von gestern das heute anzupacken und zu managen. Leider lebt die Politik uns genau diese Verhalten vor: mit den Instrumentarien von gestern das heute zu organisieren funktioniert nicht!!

Eben weil diese Strategie nicht erfolgreich ist, wird dann gerne die Flucht in das (ungewisse) Morgen angetreten oder aber gesagt, dass heute klappt nicht.

Dabei zeigt uns das Leben: so wie ich heute meine Felder bestelle, wird morgen meine Ernte ausfallen. Auch mit dem Mut, neue Strategien auszuprobieren!

Nutzen Sie die Energien im heute, freuen Sie sich über die Momente, die Sie jetzt erleben, nehmen Sie diese bewusst wahr. Durch diese andere Art des Umganges mit sich wirken Sie auf andere positiv und kraftvoll und Sie werden schnell bemerken, dass auch die Fragen die anstehen, besser gelöst werden können, weil Sie Ihren Energiestrom zu nutzen wissen. Vor allem haben Sie Lust und Freude, sich auf neues zum Beispiel etwas anderes auszuprobieren oder zu erlernen, einzulassen.

Perspektiven

Ruhe

Samstag, 14. Juni 2008

Zur Ruhe kommen

Gerade am Wochenende versuchen viele, zur Ruhe zu kommen. Kann ich zur Ruhe gehen um dort anzukommen? Wie können wir Ruhe finden? Zur Ruhe kommen heißt ja: sich auf eines zu konzentrieren:

Wenn ich gehe, dann gehe ich,

wenn ich stehe, dann stehe ich,

wenn ich sitze, dann sitze ich (frei nach einem indianischen Sprichwort).

So ist es meistens nicht. Wir haben heute Cafe to go, Pizza to go usw., die Musik ist immer im Ohr dabei, das Telefon (Handy) ebenfalls, egal, ob ich durch den Wald gehe oder in der Stadt laufe.

Wir wissen das alles, nur wir finden nicht den Weg aus diesem Wirrwarr der permanenten Ablenkungen, vielleicht wollen wir es auch gar nicht, weil uns Ruhe Ängste bereitet. Dabei ist es sehr ent-spannend im hier und jetzt bei einem Spaziergang die frische Luft zu schnuppern, die vielen Gerüche wahrzunehmen, sich auf den eigenen Gang zu konzentrieren, die Kühle des Morgens auf der Haut zu spüren.

Das ist machbar, auch wenn wir heute so leben, dass um uns herum ständig Ablenkung und Störquellen sind. Ruhe finden bedeutet, sich auf eine Sache zu konzentrieren, und das nicht ver-spannt und ge-spannt, sondern ent-spannt.

Ich beginne heute mein Wochenende, indem ich einen Morgengang am Fluss mache und genau das genießen, was ich beschrieben habe. Ich entspanne mich am besten bei Bewegung. Genau das empfehle ich meinen Kunden, denen es sehr schwer fällt, Ruhe in sich zu finden.

Masken 2

Dienstag, 10. Juni 2008

Was ist von Menschen sichtbar, was nicht? Immer wieder ist von Authentizität die Rede. Authentizität als Schlagwort, als Zauberwort im Business oder vielleicht auch im privaten Umfeld? Aber was sehen wir wirklich (oder auch: Wie wirklich ist die Wirklichkeit (Watzlawik)? Und was wollen wir sehen oder was wird uns gesagt, was wir sehen sollen.

Was ist Authentizität: Stimmigkeit, Übereinstimmung von nonverbalen, verbalen, sichtbaren und unsichtbaren Informationen. Gesamterscheinung einer Person.

Für mich ist Authentizität eine Haltung, nämlich die innere Haltung, die sich nach außen widerspiegelt. Wenn ich mich souverän fühle und handele (nicht arrogant), dann wird sich diese Gefühlswelt auch in meiner äußerlichen Haltung, Körpersprache zeigen, dann benötige ich keine Masken.

Ein mittelgroßes Trash-Thema der letzten Tage das so genannte Supermodel: kühle Ausstrahlung (als positiv gewertet), dennoch schön (was immer eine Frage des Blickwinkels ist – gerade für Fotografen). Ist das neue Supermodel authentisch oder entspricht die junge Frau dem Zeitgeschmack?

Bei einem Coaching wurde das Thema intensiv bearbeitet: die Frage des Kunden: wie kann ich mich „verkaufen“. Selbstbild -Fremdbild. Oder auch: ich sehe was, was Dunicht siehtst.

Schwierig, denn es kann nicht darum gehen, sich zu „verkaufen“, sondern wenn überhaupt, um als Persönlichkeit wahrgenommen zu werden, und das möglichst sympathisch.

Kann es sein, das Barack Obama deshalb so bewegt, weil die meisten das Gefühl haben, dass bei ihm innere Haltung und äußere Haltung übereinstimmen? Allein Worte berühren niemanden, aber Worte können durch nonverbale Signale unterstützt werden, und Sprache gibt die innere Einstellung wider.

Wollen Menschen mit Menschen zu tun haben, die so tun als ob…? sie Verständnis haben…(beispielsweise im Verkauf), als ob….sie kompetent sind (nur weil sie sich unverständlich ausdrücken?).

Der „Kunstmensch“, trainiert von Trainern, die versuchen ihnen eine bestimmte Art der Körpersprache zu vermitteln, eine bestimmte Form der Argumentation (gestützt auf ihre Kompetenz) wird leider auch als künstlich empfunden. Da wir aber in einer Scheinwelt leben, regt sich kaum jemand darüber auf.

Wenn Sie das lesen, dann denken Sie sich: naja, das ist doch alles bekannt, das ist doch nichts Neues. Ja, es geht nicht immer darum, etwas Neues zu berichten, sondern schön wäre es doch, das was wir schon wissen, auch im Alltag umzusetzen.:)