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UBUNTU

Dienstag, 10. August 2010

An Managementmethoden mangelt es nun mal nicht. Das zeigt sich zunehmend in Globalisierung mit ihren unterschiedlichen kulturellen Einflüssen, also sozusagen im Cross-Management.

Hier spielen hauptsächlich asiatischen Managementmethoden und –Philosophien seit Jahren eine immer größer werdende Rolle.

Wer hätte aber gedacht dass auch ein Blick Richtung Kontinent Afrika geworfen wird? Afrika wird per se Führungsstärke oder gar Managementmethoden abgesprochen, weshalb ja auch alle genau wissen, warum der Kontinent da steht, wo er steht.

In einigen Teilen Afrikas (es ist ja kein Land, wie fälschlicherweise oft dargestellt sondern ein Kontinent, bestehend aus vielen Ländern) kennt man die UBUNTU-Philosophie. Klingt zumindest schon mal schön exotisch, nur was ist denn das schon wieder?

Ubuntu, eine alte afrikanische Philosophie fußt auf der Grundlage, dass alle Menschen eine große Familie sind, und auf dem Hintergrund des Respekts der Familie jeder, unabhängig von seiner Position und Hierarchie, mit entsprechendem Respekt zu behandeln ist. Zu diesem Thema schreiben Stephen Lundia und Bon Nelson ein wunderschönes Buch, aufbauend auf eine fiktive Geschichte, in der Höflichkeit und Respekt wieder zurück kehren. Das mag naiv klingen, aber was motiviert Sie denn? Unhöflichkeit und Respektlosigkeit, auch wenn das von Hardlinern gerade wieder abgefeiert wird? Wenn wir in großen Unternehmen selbstverantwortliche, denkende Menschen haben, dann dürften ihnen diese Werte im Umgang mit Mitarbeitern eigentlich auch wichtig sein. Eine alte Weisheit: Motivation erfolgt über Anerkennung und der Mensch sollte nicht nur auf dem Papier im Mittelpunkt stehen.

(Stephen C.Lundin, Bob Nelson: Ubuntu! So arbeiten Ihre Teams entspannt und effektiv zusammen).

Kommunikation

Montag, 11. Mai 2009

Ohne Klima kein Kontakt – ohne Kontakt kein Kontrakt.

Gerade in Zeiten (Wahlkampf…Krisen), wo einander weniger zugehört als interpretiert wird, fällt wieder auf, wie wichtig Kommunikation ist. So gibt es ein paar wenige Grundregeln, an die man sich doch immer wieder erinnern sollte:

Eigenverantwortung für das übernehmen, was man sagt und wie man es sagt. Also keine ellenlangen Schachtelsätze oder unverständliche Worthülsen, sondern klar und eindeutig.

Der Wille zum  Konsens ist eine gute Grundlage, um miteinander sinnvoll (und letztendlich gut) zu kommunizieren. Konsens bedeutet, seinen klaren Standpunkt zu haben und zu vertreten, aber auch die Bereitschaft zu haben, andere Gedanken mit aufzunehmen und zu überprüfen.

So ist Rechthaberei vielleicht vermeintlich zielführend, von Nachhaltigkeit aber kein Spur! Bestehen Sie auf Ihrem Standpunkt, aber bleiben Sie nicht unbedingt nur darauf  stehen oder treten Sie diesen Standpunkt nicht unbedingt fest. Andere Meinungen und Ideen können Ihnen  neue Denkansätze bringen.

Schweifen Sie nicht vom Thema ab. Das bringt Verwirrung und ist letztendlich keine gute Taktik.

Versuchen Sie in Ihren Gesprächen lösungsorientiert zu kommunizieren.  

Wertschätzung ist die beste Grundlage für eine gelungene Kommunikation, unabhängig davon, wieviel Sympathie Sie für die andere Seite haben.

Tipps fürs Zuhören…

Sonntag, 03. Mai 2009

Wir erleben es doch immer wieder. Jemand berichtet  etwas. Wenn es unser Interesse weckt, dann hören wir zu.Wenn es uns nicht interessiert, dann schalten wir ab, lenken ab, unterbrechen und sind nicht bei der Sache. Es kommt auch vor, ein Kollege/Kollegin hat eine wichtige Nachricht . Da wir meinen unseren Kollegen/Kollegin zu kennen,  glauben zu wissen, was der Inhalt ist. Wir hören wir nicht zu.

Beim Zuhören wird auch sehr gerne interpretiert. So hört man zum einen nur  das, was man hören will, zum anderen “mache ich mir meinen eigenen Reim” daraus.

Und wie halten Sie es? Bei all dem Wissen, zuhören geht immer wieder schief! …deshalb

  • unterbrechen Sie nicht,
  • stellen Sie keine Vermutungen an,
  • reagieren Sie nicht übereilt,
  • hören Sie sich alles an. Nehmen Sie nicht die Position des Allwissenden ein,
  • wer redet, der sagt viel,wer zuhört, gewinnt viel,
  • manches Argument ergibt sich durch gutes Zuhören,

Zuhören birgt die Chance, mehr persönliche Erfahrungen über das Gegenüber zu bekommen. Damit geben Sie Ihrem Gegenüber Wertschätzung und das ist die Basis für eine positive Kommunikation.